Troppauer Nachrichten Folge 176

Liebe Leserinnen und Leser der Troppauer Nachrichten, Ein tschechisches Sprichwort lautet „svatá Anna – chladná rána“(heilige Anna – kalter Morgen). 

Ein tschechisches Sprichwort lautet „svatá Anna – chladná rána“(heilige Anna – kalter Morgen). Dass es wirklich so ist, spürten wir schon bei dem diesjährigen Bildungsseminar in Karlsbrunn. Und nach einigen Regentagen kam auch der Altweibersommer. Mit dem Bildungsseminar hat eigentlich unser Herbst-programm im Verein begonnen. Nicht nur dadurch, dass nach ihn, den Bildungsseminar, wieder die Sprechstunden auch am Dienstag stattfinden. Begonnen haben wieder auch die Deutschkurse, aber auch die regelmäßigen Treffen mit Singen (am Dienstag) und zum Unterhalten (am Donnerstag).

Die Aufgabe eines Editorials, eine Leitartikels, ist aber nicht über die Jahreszeit zu Schreiben. Auch wenn dies sicher auch interessant sein konnte. Das Editorial soll das Tun in der abgelaufenen Zeit seit dem letzten Editorial zusammenfassen. 

Auch in der Zeit der Ferien hat sich etwas im Begegnungszentrum abgespielt. Die Deutschkurse bemühten sich nachzuholen, was sie wegen der Corona-Pandemie versäumt haben, und haben der deutsche Sprache noch einen ganzen Monat der Ferien gewidmet. Auch das, vom Verein organisierten Bildungsseminars in Karlsbrunn fand noch in den Ferien statt. Auch wenn diesmal mit den Seminar doch einige Probleme entstanden. Kurzfristig haben einige angemeldete ihre Teilnahme abgesagt. Da es sich um ein Heilbad handelt, sind sie uns entgegen gekommen damit, dass wir nur einige einfache ärztliche Bestätigung vorlegen brauchten, dass derjenige zur Anreise gesundheitlich indisponiert war, nicht einmal die haben wir von einigen gar nicht von anderen zu spät bekommen. Für nächstes Jahr werden wir wenigstens den Teilnehmerbeitrag doch in vorhinein kassieren

Wie in vorigen Jahren, auch in diesen, sind wir mit dem Begegnungszentrum über die Ferien an Ferienbetrieb übergangen. Die Sprechstunden waren zwar nur am Donnerstag, waren aber häufig besucht. Ich selber nutzte in ersten Ferienmonat das Angebot der Bohemia Troppau o.p.s. und habe ihn in Franzensbad verbracht. Dabei habe ich das Begegnungszentrum Eger besucht. Bisher kannte ich nur das alte BGZ im Eger, am Franzens Platz. Dort hatte zwar der Bund der Deutschen ein ganzes Haus zu Verfügung. Aber genauso, wie in den anderen Vereinen, auch in Eger sind die Mitglieder immer älter und immer weniger. Die Betriebskosten des Hauses wurden zu hoch, so mussten sie eine andere Unterkunft suchen. Gefunden haben sie sie in ein früheres Magazin direkt am Hauptplatz. Mit den Mitgliedern des Bundes der Deutschen haben wir, ich mit meiner Frau aber auch weitere Mitglieder der deutschen Minderheit, die auch die Gastfreundschaft Franzensbad genießten und wir sie mitnehmen konnten, den ehemaligen Wallfahrtsort Maria Loreto. Der ist dank Anton Hart seiner Familie ist dieser ruinierte Wallfahrtort, der schon zum Abreisen bestimmt war, wieder entstanden.

August, der zweite Ferienmonat, war für mich schon wieder mehr oder weniger, Arbeitsmonat. Den verbrachte ich mit Vorbereitung des Bildungsseminars. Der war wieder mit Referaten, Kennenlernen der Umgebung, aber auch mit gemütlicher Unterhaltung gefüllt. Der Auswertung des Seminars von ihren Teilnehmern nach, waren alle Teilnehmer mit dem Ablauf des Seminars zufrieden.

Mit September ist der Anfang des Schuljahres verbunden. In diesem Jahr ist auch dieser mit der Corona-Pandemie verbunden. Die Zeit ist leider so, dass sich Bedingungen Tag von Tag ändern. Vorbereiten in dieser Zeit ein Programm ist dadurch gar nicht leicht. Trotzdem hat sich der Verein Vorstand an einigen Veranstaltungen geeignet. Gleich für den 4. Oktober eine Wallfahrt- und Studienreise zum Heiligen Berg und nach Olmütz vorbereite. Für den 10. November das Jubilaren Treffen der Jubilaren des zweiten Halbjahres und für den 10 Dezember das Vorweihnachtstreffen vorbereiten.   

Liebe Leserinnen und Leser der Troppauer Nachrichten, mit dem die schwierige Zeiten der Corona-Pandemie gesund überleben, möchte ich mein heutiges Wort des Vorsitzenden schließen    

Euer Vereinsvorsitzender Ing. Hans D. Korbel

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